Seit Tagen verspüre ich das dringende Bedürfnis, mich zurückzuziehen und einfach nur zu weinen. Die Bilder und Videos, die mich aus dem Iran erreichen, sind zutiefst erschütternd und für das menschliche Herz kaum zu ertragen.
Ich werde das Bild dieses Vaters nie vergessen, der zwischen hunderten von leblosen Körpern nach seinem Sohn suchte und verzweifelt rief: „Sepehr… Sepehr, mein Sohn, wo bist du? Papa ist hier… wo bist du, mein Junge?“ Diese Schreie verfolgen mich bis in den Schlaf und lassen mich nachts nicht zur Ruhe kommen.
Angesichts der Berichte über mehr als 30.000 Todesopfer handelt es sich hierbei um ein eindeutiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ich hoffe zutiefst, dass diese dunkle Ära so schnell wie möglich endet.
Omid57












